Selbstregulierung von SIX Swiss Exchange

Beim Börsenhandel und bei der Zulassung von Effekten und den zugehörigen Folgepflichten nimmt SIX die regulatorischen Funktionen auf Basis der vom Börsengesetz vorgesehenen Selbstregulierung wahr.

Die für die Umsetzung und Durchsetzung der Regeln zuständige Einheit Exchange Regulation ist vom operativen Geschäft von SIX Swiss Exchange getrennt und rapportiert direkt an den Verwaltungsratspräsidenten von SIX. Während ein Bereich (Surveillance & Enforcement)  für diese Aufgabe gegenüber Teilnehmern und Händlern zuständig ist, obliegt es dem anderen Bereich (Listing & Enforcement) diese Funktionen gegenüber den Emittenten wahrzunehmen.

Für die Regelsetzung ist das Regulatory Board zuständig. Sanktionen und Entscheide werden von der Sanktionskommission, der unabhängigen Beschwerdeinstanz sowie vom Schiedsgericht ausgesprochen, Sanktionsbescheide durch Exchange Regulation. Die Bereiche Regelsetzung, Regelanwendung und Beurteilung sind voneinander gewaltenteilig gleichgestellt.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen bildet das Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (BEHG). Übergeordnete Aufsichtsinstanz ist die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA).