Am 3. Januar 2018 tritt die europäische Finanzmarktregulierung MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) und die entsprechende Verordnung MiFIR in Kraft. In Artikel 23 MiFIR werden europäische Wertpapierfirmen verpflichtet, Aktien an einem Handelsplatz in der EU oder an einem gleichwertigen Drittlandhandelsplatz zu handeln. Diese Verpflichtung umfasst alle Aktien, die in der EU zum Handel zugelassen sind. Davon sind die meisten an SIX Swiss Exchange gehandelten Schweizer Aktien betroffen.

In den vergangenen Monaten wurden die notwendigen Schritte unternommen, damit SIX Swiss Exchange den Status als gleichwertiger Drittlandhandelsplatz erlangt. Die dafür notwendige Anerkennung der Äquivalenz des schweizerischen Rechtsrahmens durch die Europäische Union ist mit dem Entscheid der EU-Kommission vom 21. Dezember 2017 befristet für ein Jahr erfolgt.

SIX nimmt zur Kenntnis, dass die EU-Kommission damit die Äquivalenz des Schweizer Rechtsrahmen grundsätzlich anerkennt. SIX bedauert aber den befristeten Charakter des Entscheids und geht davon aus, dass die Gleichwertigkeit zu einem späteren Zeitpunkt definitiv anerkannt wird.


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SIX
SIX betreibt und entwickelt Infrastrukturdienstleistungen in den Geschäftseinheiten Securities & Exchanges, Banking Services und Financial Information mit dem Ziel, die Effizienz, Qualität und Innovationskraft über die gesamte Wertschöpfungskette des Schweizer Finanzplatzes zu erhöhen. Das Unternehmen befindet sich im Besitz seiner Nutzer (120 Banken) und erwirtschaftete 2018 mit rund 2'600 Mitarbeitenden und einer Präsenz in 20 Ländern einen Betriebsertrag von über 1,9 Milliarden Schweizer Franken sowie ein Konzernergebnis von 221,3 Millionen Schweizer Franken.
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