In einer zunehmend komplexeren geopolitischen Welt ist die Überwachung der unzähligen, sich ständig weiterentwickelnden Sanktionen für Compliance-Verantwortliche weltweit eine grosse Herausforderung. Die Partnerschaft zwischen SIX und SimCorp zielt darauf ab, Compliance-Prozesse im Zusammenhang mit Sanktionen zu verbessern und zu rationalisieren sowie das Risiko von Verstössen zu minimieren, die Finanzinstituten Schaden zufügen können. Somit können die Kunden von SimCorp nun direkt auf aktuelle globale Sanktionsdaten von SIX zugreifen, die im Compliance Manager-Modul von SimCorp Dimension integriert sind. Compliance-Verantwortliche erhalten so die Möglichkeit, Verstösse gegen die enthaltenen Sanktionsregelungen sowohl vor als auch nach dem Handel aufzudecken.

Der Sanctioned Securities Monitoring Service von SIX stellt dazu eine Liste von Organisationen und emittierten Wertpapieren „beobachteter“ Einzelpersonen oder Unternehmen zur Verfügung, die durch Behörden oder Regierungsstellen sanktioniert wurden. Der Service identifiziert die Regelungen, nach denen diese jeweils sanktioniert wurden. Dabei nutzt er die Informationen von verschiedenen internationalen Regulierungsbehörden, einschliesslich derer der Europäischen Union, der Schweiz, Singapurs, Hongkongs, Australiens, Kanadas, des Vereinigten Königreichs, der Vereinigten Staaten und der Vereinten Nationen.

„Das Regulatory Center of Excellence von SimCorp unterstützt weltweit mehr als 190 Kunden erfolgreich mit standardisierten Lösungen bei einer Vielzahl regulatorischer Herausforderungen. Die Partnerschaft mit SIX leistet einen wichtigen Beitrag dazu, unseren Kunden integrierte Lösungen für deren Herausforderungen anzubieten“, erläutert Carsten Kunkel, Global Head des Regulatory Center of Excellence bei SimCorp.

Ronald Knecht, Global Solutions Owner bei SimCorp, ergänzt: „Der preisgekrönte globale Sanktionsservice von SIX erlaubt unseren Kunden, Portfoliorisiken genauer und effektiver managen. Der große Vorteil dieser Lösung: sie ist bereits direkt in die zentrale Front-to-Back-Plattform von SimCorp Dimension integriert.“

„Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung wird die Compliance bezüglich Sanktionen immer komplexer. Viele haben ihre Risiken begrenzt, indem sie einfach Transaktionen mit den von den globalen Aufsichtsbehörden gelisteten sanktionierten Unternehmen vermieden haben. Die Unternehmen müssen aber auch sicherstellen, dass sie sich nicht mit verbundenen Unternehmen und Finanzinstrumenten verstricken“, sagt Phil Lynch, Head Markets, Products & Partners, Financial Information bei SIX. „Der Ausbau unserer Beziehung zum weltweit renommierten Anbieter SimCorp bietet ein Datenservice, der es den Kunden ermöglicht, sich schnell auf behördliche Auflagen und Sanktionsaktivitäten einzustellen, sodass sie in der Folge voller Vertrauen handeln können.“

Der Sanctioned Securities Monitoring Service von SIX überwacht 6,7 Millionen aktive Instrumente und mehr als 26.000 Veränderungen pro Woche, darunter Aktualisierungen von Regulierungsbehörden und Aktionärswechsel. Damit stellt er eines der umfassendsten Kontrolleinstrumente von Sanktionen und Beobachtungslisten am Markt dar. Die Einbettung in den Compliance Manager von SimCorp, ein leistungsstarkes und flexibel anpassbares Front-Office-Modul, das bereits von über 100 SimCorp-Kunden genutzt wird, wird den Datenservice in wichtige automatisierte Abläufe integrieren. Zu diesem Service gehören Warnmeldungen bei der Compliance-Überwachung, individuell anpassbare Compliance-Regelsätze, ein Echtzeit-Überblick über wichtige Compliance-Kennzahlen, erweiterte Risikoanalysen sowie Pre-Trade-, Post-Trade- und End-of-Day-Kontrollen.


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SIX
SIX betreibt und entwickelt Infrastrukturdienstleistungen in den Geschäftseinheiten Securities & Exchanges, Banking Services und Financial Information mit dem Ziel, die Effizienz, Qualität und Innovationskraft über die gesamte Wertschöpfungskette des Schweizer Finanzplatzes zu erhöhen. Das Unternehmen befindet sich im Besitz seiner Nutzer (120 Banken) und erwirtschaftete 2018 mit rund 2'600 Mitarbeitenden und einer Präsenz in 20 Ländern einen Betriebsertrag von über 1,9 Milliarden Schweizer Franken sowie ein Konzernergebnis von 221,3 Millionen Schweizer Franken.
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