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Arten von Aktien


Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Aktien: Namenaktien, die auf den Namen des Eigentümers lauten und Inhaberaktien, bei denen der Inhaber des Wertpapiers der Aktiengesellschaft nicht bekannt ist und der dennoch seine Rechte geltend machen kann. Weiter kann eine Aktie zusätzliche Eigenschaften besitzen.

Mitarbeiteraktien Börsenkotierte Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitenden oftmals, Aktien des Unternehmens zu einem Vorzugspreis, der unter dem aktuellen Börsenkurs liegt, zu erwerben. Es gibt verschiedene Gründe für Mitarbeiteraktien wie eine Verbreiterung des Aktionärskreises, Belohnung für Betriebstreue, Beteiligung am Erfolg und Mitbestimmung, in seltenen Fällen auch die Deckung eines zusätzlichen Kapitalbedarfs.
Eigene Aktien Gesellschaften können eigene Aktien erwerben. Der Nennwert dieser eigenen Aktien darf nicht mehr als 10% des Aktienkapitals übersteigen. Das Stimmrecht der eigenen Aktien ist nicht aktiv, weshalb das Unternehmen an der Generalversammlung keinen Einfluss auf das Abstimmungsergebnis nehmen kann. Es gibt viele Gründe, weshalb ein Unternehmen seine Aktien kauft, beispielsweise um Geld zu investieren, oder sich vor einer ungewollten Übernahme zu schützen.

Der Nachteil an eigenen Aktien ist, dass sich nebst der Anzahl frei handelbarer Aktien auch die Liquidität (unmittelbar verfügbare Geldbestände) der AG verringert. Da der Aktienrückkauf die AG kostet, nehmen die verfügbaren Geldbestände ab. Die Auswirkungen auf den Wert der Aktien sind schwer absehbar. Häufig werden Aktienrückkäufe von den Analysten positiv bewertet.
Stammaktien Stammaktien können Inhaber- oder Namensaktien sein. Stammaktien haben die Eigenschaft, die nach OR beschriebenen Mitgliedschafts- und Vermögensrechte zu beinhalten.
Vorzugsaktien Gegenüber den Stammaktien geniessen Vorzugsaktien gewisse Vorrechte, die gemäss Statuten in vermögensrechtlicher Hinsicht eingeräumt werden. Zu nennen sind zum Beispiel Vorrechte bei der Gewinnverteilung (erhöhte Dividende, sog. Vorzugsdividende), ferner bei der Auflösung und Liquidation der Gesellschaft und bei der Ausübung der Bezugsrechte. Vorzugsaktien sind in der Schweiz selten.