Numbers


Entdecken Sie die neuesten Daten zu Zahlungstrends und Konsumentenverhalten.

Banknotenumlauf im historischen Ländervergleich: Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Abhängi­gkeit von Bruttoinlandprodukt und Einwohnerzahl.

Finanzkrise und Corona als Wendepunkt?

Nicht für die skandinavischen Staaten. Die kennen historisch nur eine Richtung: nach Süden. Für die anderen Länder sind die Finanzkrise (2008) und die Covid-Pandemie (2020) Wendepunkte, in Grossbritannien weniger stark ausgeprägt. Für den Anstieg dürften die historisch niedrigen Zinsen, die Auslandsnachfrage und die Wertaufbewahrung eine Rolle spielen. Der Rückgang ist auf die geringere Wirtschaftsaktivität und den schrumpfenden Einzelhandel sowie die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs zurückzuführen.

Legende
- rot: Schweiz
- dunkleblau: USA
- hellblau: Euroraum
- grün: Schweden
- dunkelgrau: Norwegen
- orange: Grossbritannien

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Die Privatpersonen haben mehr Zahlungsmöglichkeiten als je zuvor, und ihre Entscheidungen bestimmen die Zahlungslandschaft. Digitale Wallets erobern die Welt.

Fokus Schweiz: Nutzung digitaler Wallets

64 % der Bevölkerung haben im vergangenen Jahr mindestens eines der gängigen Wallets ge­nutzt. Das sind fast doppelt so viele wie 2020.

Legende
- dunkelblau: 2020
- mittelblau: 2021
- hellblau: 2022
- rot: 2023

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Erstmals zeigt eine Analyse die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten des Bezahlens am Point of Sale auf. Milliardenbeträge, die aufhorchen lassen.

Durchschnittliche Ressourcenkosten pro Transaktion

Barzahlungen verursachen die höchsten volkswirtschaftlichen Kosten, hier bezogen auf die Ressourcenkosten. Bei den beiden teuersten Zahlungsmitteln sind die Finanzinstitute und die Infrastrukturanbieter die grössten Kostenträger. Die Nationalbank, die Swissmint und die Konsumenten fallen kaum ins Gewicht.

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Grossbetragszahlungssysteme aus aller Welt. Momentaufnahmen des Transaktionsverkehrs zeigen die führende Stellung der Schweizer RTGS-Systeme aus verschiedenen Blickwinkeln.

Wachstumsraten der Transaktionsvolumen in RTGS-Systemen zwischen 2020 und 2021 sowie 2021 und 2022

Die Schweizer RTGS-Systeme in Franken (SIC) und Euro (euroSIC) weisen im Vergleich mit den weltweit grössten Systemen zwischen 2020 und 2021 die höchsten Wachstumsraten auf. euroSIC ist zwischen 2021 und 2022 Weltmeister.

Legende
- blau: Wachstumsraten 20/21
- rot: Wachstumsraten 21/22

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Rasche Liquiditätsversorgung aller Schweizer Banken im Krisenfall dank Digitalisierung des Grundbuchgeschäfts. Ende 2023 liegt das maximale Liquiditätspotenzial der hypothekarischen Sicherheiten bei einem Nominalwert von über CHF 570 Mrd.

Entwicklung der zwei Pfandrechtsarten

Seit der Teilrevision des Immobiliarsachen- und Grundbuchrechts von 2012 gibt es den Register-Schuldbrief. In der Zwischenzeit hat diese Pfandrechtsart – verglichen mit dem Papier-Schuldbrief – zahlen-
und wertmässig stetig zugenommen. Ab diesem Jahr können alle Finanzinstitute in der Schweiz von diesem Liquiditätshilfe-Darlehen der Nationalbank profitieren.

Legende
- dunkleblau: Anzahl Register-Schuldbriefe*
- hellblau: Anzahl Papier-Schuldbriefe*
*bei SIX verwaltet
**Schätzung

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Wie man es auch dreht und wendet: eBill ist nicht nur die effizienteste, sondern auch die nachhaltigste Variante der Fakturierung. Dies zeigt die neuste Studie zum CO2-Fuss­abdruck im Schweizer Rechnungswesen.

Anteil der Gesamtemissionen der unterschiedlichen Arten der Rechnungsstellung

Legende
- rot: Entsorgung
- hellrot: Archivierung
- hellblau: Rechnungszahlung
- dunkelblau: Rechnungsstellung

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Die Transaktionszahlen der Instant-Payment-Systeme kennen nur einen Trend: nach oben. Aber ist auch immer drin, was draufsteht?

SEPA: Viel Luft nach oben

SEPA Instant Credit Transfer bildet die Grundlage für die Abwicklung des Massenzahlungsverkehrs über die Instant-Payment-Systeme RT1 und TIPS. Beide verzeichnen zwar einen stetigen Anstieg der Anzahl Transaktionen. Mit einem Anteil von unter 15 % aller SEPA-Überweisungen (SCT) sind sie heute aber immer noch nicht die neue Norm. Insbesondere mit Blick auf andere internationale Märkte wie Hongkong und Australien liegt Europa zurück.

Legende
- dunkelblau: Instant (RT1/TIPS)
- hellblau: Nicht instant (SCT)

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Alles wieder beim Alten? Die Zahlen der Bank für Inter-nationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zeigen: Covid-19 hat zu deutlichen Verschiebungen im Massenzahlungsver-kehr geführt. Aber nicht alle sind von Dauer.

Bargeld in Industrie- und Schwellenländern

Covid-19 hat zu gegenläufigen Entwicklungen bei der Bargeld­verwendung geführt: Rückgang der Barzahlungen im Alltag und gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach Bargeld. Letzteres wird in dieser BIZ-Grafik deutlich, die das Auf und Ab des BIP-gewichteten Bargeldumlaufs zeigt. Erstaunlich sind dabei die zeitweise grossen Abweichungen zwischen der Schweiz* und anderen Ländern.

y-Achse: Prozentuale jährliche Veränderung des Bargeldumlaufs (BIP-gewichtet) in USD

Legende
- dunkelblau: Schweiz
- grau: Industrieländer **
- rot: Schwellenländer ***

*Aufgrund vertraglicher Beschränkungen sind aussagekräftige Daten für die Schweiz nur in dieser Grafik enthalten.
**Australien, Kanada, Schweiz, Euroraum, Vereinigtes Königreich, Japan, Schweden und USA.
***Argentinien, Brasilien, China, Hongkong, Indonesien, Indien, Südkorea, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Singapur, Türkei und Südafrika.
****Die Stichprobe enthält Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Schweiz, Deutschland, Spanien, Vereinigtes Königreich, Hongkong, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Russland, Schweden, Singapur, USA und Südafrika.

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Die revidierte Erhebung der Nationalbank schliesst Datenlücken zum Kundenzahlungsverkehr und fördert bisher Unbekanntes zu Tage.

Die Erhebung zum Kundenzahlungsverkehr wurde per Januar 2022 grundlegend revidiert. Mit erweiterten Gliederungen, der erhöhten Erhebungsfrequenz und neuen Themenfeldern ermöglicht die Revision neue Einsichten in die Struktur des Kundenzahlungsverkehrs in der Schweiz. Die hier dargestellten Zahlen vom August 2022 sind dem Datenportal der Nationalbank entnommen, in dem zukünftig noch weitere Daten der revidierten Erhebung aufgeschaltet werden.

Durchschnittsbeträge pro Überweisungsart

Überweisungen wurden zuvor nur in Schweizer Franken untergliedert ausgewiesen. Überweisungsarten werden nun auch in Fremdwährungen angegeben.
Die Zahlen illustrieren, dass die Durchschnittsbeträge von Überweisungen in Fremdwährungen mehrheitlich deutlich höher ausfallen als jene in Franken. Allerdings beträgt das Zahlungsvolumen in Fremdwährungen jeweils nur ein Bruchteil des Frankenvolumens.

Legende
- dunkelblau: CHF
- hellblau: Fremdwährungen (umgerechnet in CHF)

Datenportal

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