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Veröffentlicht am
6 September 2023
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Jeden Tag verschicken unzählige Banken Millionen von Meldungen über das Swift-Netzwerk. Diese enthalten wichtige Zahlungsanweisungen, die dafür sorgen, dass die Volkswirtschaften der Welt reibungslos funktionieren. In jeder Meldung müssen die Details zur begünstigten Partei – also Name und Kontonummer – sowie die Währung korrekt sein, damit die Zahlung ihr Ziel sicher erreicht.
Manchmal passieren jedoch Fehler, und sogar kleine Fehler können grosse Probleme verursachen. Ein falsch geschriebener Name, eine Null zu wenig oder zu viel und inkorrekte Währungen sind mitunter die häufigsten Ursachen für Verzögerungen bei grenzüberschreitenden Zahlungen.
Swift will sicherstellen, dass sich künftige Zahlungen noch reibungsloser abwickeln lassen, indem sie Daten aus früheren Transaktionen zur Nutzung zur Verfügung stellt. Diese Methode liegt der neusten Funktion des Zahlungsvorvalidierungsdiensts von Swift zugrunde – der zentralen Überprüfung des begünstigten Kontos. Der neue Service «Payment Pre-validation» vergleicht dabei die aggregierten und pseudonymisierten Daten, die Banken in neue Transaktionen eingegeben, mit solchen, die bereits erfolgreich abgeschlossen wurden. So stellt Swift sicher, dass die Transaktionen fehlerfrei sind und in der weiteren Zahlungsabwicklung keine Verzögerungen auftreten.
Durch die zentralisierte Überprüfung von Transaktionsdaten ist keine einzige Bank durch ihre vergangenen Geschäfte eingeschränkt. Im Gegenteil: Sie kann die Zahlungsinformationen mit allen Überweisungen abgleichen, die der Rest der Finanzgemeinschaft über das Swift-Netzwerk getätigt hat – jährlich über neun Milliarden Transaktionsmeldungen und vier Milliarden Konten. Diese Vorabvalidierung in Echtzeit ermöglicht es den Banken auf der ganzen Welt sicherzustellen, dass die Transaktionsdetails gleich beim ersten Meldungsversand korrekt sind und die Zahlungen so friktionsfrei ohne Verzögerungen ausgeführt werden.
Roger Inderbitzin Head of Swift Switzerland & Liechtenstein
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