2019

23.08.2019 – NEBAG AG

Die nebag ag erzielte im 1. Halbjahr 2019 ein ansprechendes Resultat und weist in der Berichtsperiode ein Gesamtergebnis nach IFRS von CHF 4'321'404 aus

nebag ag / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Halbjahresergebnis
Die nebag ag erzielte im 1. Halbjahr 2019 ein ansprechendes Resultat und
weist in der Berichtsperiode ein Gesamtergebnis nach IFRS von CHF 4'321'404
aus

23.08.2019 / 05:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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MEDIENMITTEILUNG

Zwischenbericht per 30. Juni 2019 der nebag ag

Die nebag ag erzielte im 1. Halbjahr 2019 ein ansprechendes Resultat und
weist in der Berichtsperiode ein Gesamtergebnis nach IFRS von CHF 4'321'404
aus. Das Ergebnis pro Aktie beträgt CHF 0.47. Die Performance betrug somit
im 1. Halbjahr 4.76% (inkl. Ausschüttung). Für das 2. Halbjahr 2019 erwartet
der Verwaltungsrat eine volatile Entwicklung mit einem leicht positiven
Grundton.

Im 1. Halbjahr 2019 zeigten sich die Finanzmärkte für den Anleger trotz
einer positiven Grundnote eher launisch und beeinflusst durch exogene
Faktoren. Auffallend war insbesondere, dass die Anleger nach der hektischen
Phase gegen Ende des Jahres 2018 in den ersten Monaten 2019 wieder im
grossen Stil bereit waren, in Aktien zu investieren. Dabei wurde einem
stringenten Verhalten gefolgt. Je grösser das Unternehmen, desto höher war
die Bereitschaft zu investieren. Bei kleineren Unternehmen hielt der
Abgabedruck stetig an. Diese Entwicklung führte zu einem divergierenden Bild
bei den Überlegungen zu den Bewertungen von Unternehmen. Während sich der
Bereich der Large Caps fast täglich verteuerte und dabei gewisse Bewertungen
nunmehr nachdenklich stimmen, zeigten sich die Bewertungen bei den Small
Caps von der entspannteren Seite.

Das exogene Umfeld blieb im 1. Halbjahr 2019 oberflächlich konstant und der
Handelskrieg zwischen den USA und China ist nach wie vor das dominante Thema
an den Finanzmärkten. Bei einer tieferen Analyse der tatsächlichen Situation
zeigen sich im oberflächlichen Bild aber gewaltige Risse. Die Unternehmen
haben nämlich begonnen, ihre Warenströme neu zu ordnen und passen somit ihre
geografische Gliederung ihrer Wertschöpfungsketten den realen
Rahmenbedingungen an. Dies führt zu nicht unerheblichen Verwerfungen im
Produktionskostenkleid der Unternehmungen. Erste Auswirkungen dieser
Entwicklung werden nun in den Halbjahresabschlüssen 2019 sichtbar. Im
Weiteren zeigt sich, dass die aktuelle politische Unfähigkeit der
öffentlichen Hand in Infrastrukturprojekte zu investieren und diese dann
auch noch richtig abzuwickeln mittlerweile Auswirkungen in der
Realwirtschaft bzw. Investitionsgüterindustrie zeigen. Die Anzeichen einer
milden Rezession sind deshalb unübersehbar.

Das Anlageuniversum der nebag ag gestaltete sich in diesem Umfeld
anspruchsvoll. Der Verwaltungsrat konzentrierte sich deshalb weiterhin
darauf, Lösungen für seine strategischen Beteiligungen zu suchen, die im
Rahmen der voranschreitenden Digitalisierung zusätzlichen zukünftigen
Risiken in ihrem Geschäftsmodell ausgesetzt sind. In diesem Zusammenhang
konnte die nebag ag am 22. Mai 2019 bekanntgeben, dass die Übernahme der
Biella-Neher Holding AG durch die Exacompta Clairefontaine SA aus Frankreich
erfolgreich abgeschlossen wurde. Aus dem Verkauf ihres Anteils von 13.39%
erzielte die nebag ag einen Erlös von CHF 5.12 Mio. Seit April 2017 waren
die nebag ag aktiv im Verwaltungsrat der Biella-Neher Holding AG vertreten
und erzielte während der gesamten Haltedauer der Beteiligung an der
Biella-Neher Holding AG durch deren Bewirtschaftung, Dividenden und
Wertsteigerung einen Gewinn von total CHF 2.96 Mio. Neu hat sich die nebag
ag an der Polun Holding AG beteiligt, welche die nicht operativen
Aktivitäten der Biella-Neher Holding AG in Polen und Ungarn übernommen hat.

Im Weiteren hat sich der Verwaltungsrat der nebag ag im 1. Halbjahr 2019
darauf konzentriert, die Mittel der Gesellschaft gezielt und eher kurz- bis
mittelfristig im Segment der Finanzanlagen zu investieren und damit von der
höheren Volatilität an den Finanzmärkten zu profitieren. Insgesamt war die
nebag ag per 30. Juni 2019 somit leicht höher investiert als im vergangenen
Geschäftsjahr.

In diesem anspruchsvollen Umfeld erzielte die nebag ag ein Gesamtergebnis
nach IFRS von CHF 4'321'404. Im Vergleich zur Vorperiode ist dies ein
Rückgang von CHF 2'476'598. Der Rückgang des Gesamtergebnisses beruht
mehrheitlich auf dem geringeren Nettoergebnis aus den nicht realisierten
Kursgewinnen und Kursverlusten. Im Weiteren erhöhte sich der übrige
Finanzaufwand im Verhältnis zur Vorperiode etwas, da mehr Währungsverluste
und bezahlte Marchzinsen anfielen. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich unter
anderem aufgrund höherer Gebühren.

Der Verwaltungsrat der nebag ag geht davon aus, dass das anspruchsvolle
exogene Umfeld im 2. Halbjahr 2019 anhalten wird und sich die Zeichen einer
milden Rezession verdichten werden. Dies wird unweigerlich zu volatilen
Finanzmärkten führen. Aufgrund der bereits vorweggenommen
Bewertungskorrektur im Anlageuniversum der nebag ag erwartet der
Verwaltungsrat jedoch für das 2. Halbjahr 2019 eine stetige Entwicklung.

Der Zwischenbericht per 30. Juni 2019 ist ab sofort auf der Homepage der
Gesellschaft abrufbar und kann bei der Gesellschaft (info@nebag.ch)
angefordert werden.

Zürich, 23. August 2019

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

nebag ag
Markus Eberle, Vizepräsident des Verwaltungsrates
c/o Baryon AG, General Guisan-Quai 36, CH-8002 Zürich
Tel.: +41 (0)79 346 41 31
Fax: +41 (0)43 243 07 91
E-Mail: info@nebag.ch
Internet www.nebag.ch


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Ende der Ad-hoc-Mitteilung

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