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5 Dezember 2023
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Zu den am schnellsten wachsenden Betrugsquellen gehören laut US-Handelsbehörde Bezahl-Apps. Die Verluste sind seit 2019 von 5 auf 47 Millionen Dollar gestiegen. Neue Trends im Zahlungsverkehr stellen die Betrugsprävention zusätzlich vor neue Herausforderungen. Experten gehen davon aus, dass die Betrugsrisiken im Zusammenhang mit digitalem Geld weiter zunehmen und immer komplexer werden.
Die Finanzbranche treibt die Einführung der Verhaltensbiometrie voran, um dieser wachsenden Bedrohung zu begegnen. Ein Anbieter von Informationslösungen hat zusammen mit einem Beratungsunternehmen ein Whitepaper veröffentlicht, das sich mit den Herausforderungen bei der Bekämpfung ausgeklügelter Betrugsbedrohungen befasst – insbesondere angesichts der zunehmenden digitalen Nutzung und der hohen Erwartungen an die Sicherheit von Online-Transaktionen. Das Whitepaper unterstreicht die zunehmende Nutzung von P2P-Zahlungsportalen seit Beginn der Co-vid-19-Pandemie. Die Umfrage ergab jedoch auch, dass ein Teil der Befragten in den USA (10 %), in Grossbritannien (9 %) und in Singapur (7 %) die P2P-Nutzung eingeschränkt beziehungsweise ihr Verhalten aufgrund von Bedenken hinsichtlich Betrugs geändert hat.
Betrug ist zu einem allgegenwärtigen und kostspieligen Problem geworden. Die zunehmende Raffinesse betrügerischer Aktivitäten hat zu einer starken Nachfrage nach Lösungen zur Betrugsprävention geführt.
Die Verhaltensbiometrie bietet einen dynamischen Ansatz zur Erkennung und Verhinderung von Betrug und ist daher bei Unternehmen, die ihre Geschäftsabläufe sichern und ihre Kundschaft schützen wollen, sehr gefragt. Verhaltensbiometrie ist eine Technologie, die Daten aus dem Nutzerverhalten zur Authentifizierung verwendet. Sie steht im Gegensatz zur physischen Biometrie, bei der menschliche Merkmale wie der Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung – also physisch identifizierbare Informationen – ausgewertet werden. Bei der kognitiven Biometrie verfolgen beispielsweise Sensoren das menschliche Verhalten bei der Gerätenutzung und bei Authentifizierungsprozessen. Durch diese Datenanalyse lassen sich Muster erkennen, die darauf hinweisen, ob ein Nutzer echt ist oder ob es sich um Betrug handelt.
Die Autoren des Whitepapers gehen davon aus, dass der weltweite Markt für verhaltensbasierte Biometrie von derzeit 1,2 Milliarden bis 2032 auf über 9 Milliarden Dollar anwachsen wird.
Gabriel Juri SIX
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