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15 März 2023
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Die Zahlungsabwicklung ist wie ein Eisberg. Karten, Geräte und Apps, mit denen man idealerweise so einfach und benutzerfreundlich wie nur möglich bezahlt, sind die Spitze des Eisbergs. Darunter, unter der Wasseroberfläche, befindet sich ein schwer durchschaubares Beziehungsgeflecht zwischen einer Vielzahl von Marktakteuren, Verfahren und Systemen, die dafür sorgen, dass das Geld von der zahlenden zur begünstigten Partei fliesst. Eine Zweiteilung also – über dem Wasser die Einfachheit für die Käuferschaft und den Einzelhandel, darunter die Komplexität der Zahlungsabwicklung.
Diese Kluft dürfte laut einer Studie von Worldline infolge der disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung noch deutlicher werden: Es wird immer einfacher zu bezahlen, während die dahinter liegenden Prozesse immer komplexer werden. Um das Problem zu entschärfen, ist die Innovationsfähigkeit der Marktakteure gefragt. Das ist der Ausgangspunkt in der Studie für die Zahlungsverkehrsvision im Jahr 2030.
Die Studie analysiert die Herausforderungen und Trends aus drei Perspektiven:
Viele Innovationen, die Einzug halten, würden heranreifen und zusammenwachsen, so die Studie, «um ein Mass an Bequemlichkeit zu schaffen, was lange nach Science-Fiction klang». Ein loyaler, kontextbewusster intelligenter Agent wird der Familie die Lebensmittel für die Woche besorgen und diese direkt bezahlen. Anhand der Daten von Internet-of-Things-Geräten im Haus und der bisherigen Gewohnheiten ermittelt er die benötigten Produkte. Er kennt das Budget sowie die Ausgabengewohnheiten und wählt dank den Loyalitätsprogrammen den besten Lieferdienst und den passenden Liefertermin aus.
Gabriel Juri SIX
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