Die Schweizer Börse hat heute bekannt gegeben, dass ihre SFTR-Meldedienstleistungen jetzt zeitgleich mit der Einführung der Verordnung zur Verfügung stehen. Über 170 Kunden können von diesem Angebot profitieren. Die Schweizer Börse automatisiert ihre Bereitstellung von Unique Transaction Identifiers (UTI) und schafft damit ein Angebot mit Grössenvorteilen für ein SFTR-konformes und vollständig delegiertes Reporting. Bei der Entwicklung dieser Dienstleistung hat SIX mit UnaVista, dem preisgekrönten Transaktionsregister der London Stock Exchange Group, zusammengearbeitet.

Die SFTR erfordert die Abstimmung zahlreicher Transaktionen zwischen Marktteilnehmern, Aufsichtsbehörden und Transaktionsregistern, um marktweit für Transparenz und Effizienz zu sorgen. Das macht insbesondere kleineren und mittelgrossen Instituten zu schaffen, die mit schmalen Margen bei geringem Volumen operieren müssen. Die Delegation der Arbeit an einen Infrastrukturanbieter wie SIX ist eine effiziente Möglichkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Da die SFTR eine europäische Verordnung ist, arbeitete SIX mit Comyno, einem Frankfurter Beratungsunternehmen, zusammen. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit auf beiden Seiten wurde fristgerecht eine umfassende und effiziente Lösung implementiert.

Raphael Heuberger, Head Business Development Securities Finance, Securities & Exchanges, SIX, erklärte zur Einführung des SFTR-Meldedienstes: «Die Einführung dieser Dienstleistung ist ein weiteres Engagement für das grenzüberschreitende Geschäft in unserem Markt. Mit einer langfristigen Strategie, leistungsfähigen Partnerschaften und Grössenvorteilen unterstützen wir den Markt bei der Bewältigung des enormen regulatorischen Wandels.»

Markus Büttner, Gründer und Geschäftsführer von Comyno: «Die Zusammenarbeit mit SIX war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte unseres Beratungsunternehmens. Das SFTR-bezogene Know-how unserer Berater erstreckt sich von IT-Themen bis zu geschäftlichen Dienstleistungsaspekten. Mit den für die SFTR entwickelten Programmsystemen konnten wir immer eine Lösung garantieren, was angesichts des engen Zeitrahmens ein wichtiger Faktor war. Wir freuen uns darauf, weiter mit SIX zusammenzuarbeiten.»


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Für Fragen steht ihnen Jürg Schneider gerne zur Verfügung.

 
SIX
SIX betreibt und entwickelt Infrastrukturdienstleistungen in den Geschäftseinheiten Securities & Exchanges, Banking Services und Financial Information mit dem Ziel, die Effizienz, Qualität und Innovationskraft über die gesamte Wertschöpfungskette des Schweizer Finanzplatzes zu erhöhen. Das Unternehmen befindet sich im Besitz seiner Nutzer (122 Banken) und erwirtschaftete 2019 mit rund 2'600 Mitarbeitenden und einer Präsenz in 20 Ländern einen Betriebsertrag von 1,13 Milliarden Schweizer Franken sowie ein Konzernergebnis von 120,5 Millionen Schweizer Franken.
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