In der Schweiz wurden im Jahr 2021 1,27 Milliarden Zahlungstransaktionen mit einem Gesamtvolumen von CHF 8,09 Billionen verarbeitet.  Dies entspricht mehr als dem Zehnfachen des Bruttoinlandsprodukts des Landes. Diese Zahl wird in den kommenden Jahren weiter wachsen, da alle gängigen Formen der Rechnungstellung im Land in den letzten Jahren steigende Transaktionszahlen aufwiesen. Damit nimmt auch das Bedürfnis nach automatisierten, digitalen und nachhaltigen Formen der Rechnungsstellung zu.

Die Nutzung von eBill zeigt diesen Trend deutlich. eBill ist die einzige durchgängig digitale Form der Rechnungsstellung in der Schweiz. Zwischen 2020 und 2021 stiegen die Transaktionen via eBill um rund 27% auf über 50 Millionen an. Somit wurden 2021 83% aller Zahlungen elektronisch ausgelöst und bereits über 4000 Firmen verwenden eBill zur Rechnungsstellung. Ende 2022 waren über 2,7 Millionen Nutzerinnen und Nutzer bei eBill angemeldet und gemäss einer repräsentativen Umfrage setzen sieben von zehn Studienteilnehmenden zur Bezahlung von Rechnungen auf die Lösung.

Neben Automatisierung und Digitalisierung ist das Thema Nachhaltigkeit ein weiterer wichtiger Treiber der Entwicklung. Die Nutzung von eBill erlaubt eine Reduktion der CO2 Emissionen von rund 82% gegenüber papierbasierten Rechnungen. Bis 2028 ist damit zu rechnen, dass 80% aller Rechnungen in der Schweiz mit eBill abgewickelt werden. Gemäss einer Analyse der carbon-connect AG kann dadurch eine Emissionsreduktion von bis zu 66% erreicht werden.

Im Kontext dieses Wandels stellt die QR-Rechnung sicher, dass auch bisherige manuelle und analoge Formen sowie Bedürfnisse bei der Rechnungsstellung weiterhin abgedeckt werden.

Umfangreiche aktuelle Zahlen und Fakten sowie weitere Zukunftsszenarien, wie zum Beispiel im Kontext von «Open Billing» und Decentralized Finance (DeFi), sind im White Paper (in Englisch) verfügbar.


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