Am 17. April 2026 ging Centiel, eine in der Schweiz ansässige Technologiegruppe, die fortschrittliche unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme (UPS) für geschäftskritische Anwendungen entwickelt, herstellt und liefert, im Rahmen einer Reverse-Merger-Transaktion mit der HT5 AG an die SIX Swiss Exchange. Die Eröffnung erfolgte zu einem Aktienkurs von CHF 3.20, was dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von etwa CHF 261 Millionen bescherte.
Die Entscheidung von Centiel, an der SIX Swiss Exchange kotiert zu werden, ist ein starker Vertrauensbeweis für die SIX Swiss Exchange und stärkt ihre Position als führender Handelsplatz für innovative Schweizer Unternehmen. Sie unterstreicht auch die Attraktivität der Schweiz als begehrter Kotierungsstandort für Technologieunternehmen, was durch den ausgezeichneten Zugang zu globalen und inländischen Investoren, die wettbewerbsfähige Liquidität und das unterstützende Umfeld ermöglicht wird, das ein nachhaltiges Wachstum nach dem Börsengang fördert.
Wir freuen uns, Centiel an SIX Swiss Exchange willkommen zu heissen. In einem schwierigen Marktumfeld belegt Centiels Entscheidung, an die Börse zu gehen, Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell sowie in den Schweizer Kapitalmarkt. Dies unterstreicht eine klare strategische Linie und verdient Anerkennung. Wir freuen uns darauf, Centiel in der nächsten Entwicklungsphase als kotiertes Unternehmen zu begleiten.
Tomas Kindler, Global Head Exchanges, SIX
Gerardo Lecuona, Mitgründer, Verwaltungsratsmitglied und CEO von Centiel, kommentiert: «Dieser Meilenstein markiert ein neues Kapitel für Centiel. Angesichts der zunehmenden globalen Abhängigkeit von unterbrechungsfreier Stromversorgung sind wir gut aufgestellt, unsere Technologie zu skalieren und kritische Infrastrukturen zu unterstützen. Das in uns gesetzte Vertrauen nehmen wir sehr ernst und setzen alles daran, unsere Ambitionen als börsenkotiertes Unternehmen zu realisieren.»
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Die jüngsten geopolitischen Entwicklungen hatten zur Folge, dass die IPO-Aktivität in Europa im ersten Quartal gedämpft war und die Zahl der Börsengänge im Jahresvergleich um 18 % auf 28 zurückging. Gleichzeitig stiegen die gesamten IPO-Erlöse um 48 % auf 6,4 Mrd. USD, unterstützt durch die grösste Transaktion des Quartals, die Kotierung des tschechischen Industrie- und Verteidigungskonzerns CSG, was das anhaltende Interesse der Anleger an grösseren, gut vorbereiteten Emittenten verdeutlicht.[1]