Die Zahl der Geldautomaten, die kontaktlose Bargeldbezüge anbieten, ist im Jahr 2019 weltweit um 26% angestiegen. Die Covid-19 Pandemie hat diesen Trend weiter rasant beschleunigt. Bei kontaktlosen Bancomat-Transaktionen sind global betrachtet zwei Technologien relevant: Transaktionen via QR-Code und mittels Near Field Communication (NFC). Immer mehr ATMs sind mit einer dieser Technologien oder mit beiden ausgestattet.

Auch in der Schweiz steigt die Ausstattung der Geldautomaten mit QR-Code- und NFC-Technologie zusehends. Im November 2020 waren bereits 36% aller hiesigen Bancomaten mit QR-Code-Lesern ausgestattet und 20% mit NFC-Lesern. Diverse Banken haben die QR-Code-Lösung bereits umgesetzt, so dass diese für Endkunden verfügbar ist. Im 2020 stieg die Anzahl Transaktionen mit QR-Code an den Bancomaten um 269%. In Bezug auf die NFC-Funktionalität haben die Banken zusammen mit SIX ein Umsetzungsprojekt an den Bancomaten gestartet.

Kontaktlose Bargeldbezüge und -einzahlungen per QR-Code bieten sowohl Banken als auch deren Kunden eine Vielzahl von Vorteilen. SIX ermöglicht den Banken mit dem QR-Code bediente Bargelddienstleistungen auch in bargeldlosen Filialen. Erste Banken haben darüber hinaus bereits den innovativen Anwendungsfall umgesetzt, den QR-Code via Mobile Banking zu generieren. Dies erlaubt den Bankkunden, auch ohne Mitführung eines Portemonnaies unterwegs immer auf Bargeld zugreifen sowie den QR-Code schnell und einfach an Dritte versenden zu können.

Marco Menotti, Head SIX Banking Services: «SIX unterstützt in diesem Prozess die Banken und nimmt eine koordinierende Rolle ein, um den beispiellosen Wandel der Bargeldwirtschaft hin zu einem Ökosystem mit einer offenen Architektur und zunehmend nutzerzentrierten, digitalisierten Bargelddienstleistungen erfolgreich zu begleiten. Der QR-Code ist der nächste Schritt, den Schweizer Finanzplatz und im Speziellen den Schweizer Zahlungsverkehr unter der Führung von SIX weiter zu digitalisieren.»

 

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Über SIX
SIX betreibt und entwickelt Infrastrukturdienstleistungen für die Schweizer und die spanische Börse, Securities Services, Banking Services und Financial Information mit dem Ziel, die Effizienz, Qualität und Innovationskraft über die gesamte Wertschöpfungskette des Schweizer und spanischen Finanzplatzes zu erhöhen. Das Unternehmen befindet sich im Besitz seiner Nutzer (121 Banken) und erwirtschaftete 2020 mit rund 3’500 Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) und einer Präsenz in 20 Ländern einen Betriebsertrag von 1,38 Milliarden Schweizer Franken sowie ein Konzernergebnis von 439,6 Millionen Schweizer Franken.
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