Etwas, das mich auf jeden Fall neugierig gemacht hat, sind NFT-Drops, also die erste Ausgabe von NFTs – im Grunde genommen ist das ähnlich wie ein IPO bei Aktien. Wenn man beim Drop einer Kollektion teilnimmt, weiss man vorher aber nicht genau, was man kriegt. Sie können sich das ungefähr so vorstellen wie bei Sammelkarten. Sie kaufen ein Päckchen und wissen, dass Sie dafür zum Beispiel Panini-Fussball-Sticker oder Pokémon-Karten kriegen. Sie wissen aber vorab nicht welche. Vielleicht haben Sie Glück und ziehen Weltfussballer Messi oder ein starkes Pokémon wie Glurak. Aber vielleicht ziehen Sie auch nur den Ersatztorhüter von Österreich oder den lächerlichen Fisch Karpador.
Erinnern Sie sich an den Bored Ape Yacht Club aus dem ersten Teil meiner Geschichte? Der Drop dieser Kollektion fand im April 2021 statt. Der Preis für einen der 10’000 Affen lag bei 300 US-Dollar. Der billigste Affe liegt heute – nur neun Monate später – weit über 200’000 US-Dollar. Die äusserst seltenen Exemplare bewegen sich gar im Bereich von mehreren Millionen.
Bei der ersten Ausgabe direkt einzusteigen, kann Vorteile haben – so wie bei Aktien. Die grössten Profite ergeben sich oft, wenn man ganz am Anfang in eine gefragte Kollektion einsteigt, die anschliessend im sekundären Handel stark im Kurs steigt.
Es gibt verschiedene Websites, auf denen man sich über kommende Solana-Projekte informieren kann. Ich finde einige Projekte, die im Rahmen meines Budgets liegen. Doch die meisten dieser Projekte wirken auf mich sehr amateurhaft. Oft fehlt eine Website, manchmal hat das Projekt nur eine Handvoll Follower auf Twitter – und manchmal gefallen mir die NFTs schlicht nicht. Alles, was vielversprechend aussieht, liegt über meinem Budget von 0,3 Solana. Ich entschliesse mich, nicht an einem Drop teilzunehmen.