Als Betreiberin von Finanzmarktinfrastruktur und als globale Anbieterin von Finanzinformationen betreibt SIX Rechenzentren in mehreren Ländern. Um diese Rechenzentren so nachhaltig wie möglich zu machen, wurde 2020 ein Projekt zu deren Konsolidierung gestartet. Bis 2024 soll dieses Projekt abgeschlossen sein. Wichtige Meilensteine, die bis 2023 erreicht wurden, umfassen die Schliessung des nordischen Rechenzentrums und die kontinuierliche energetische Optimierung der Rechenzentren in Spanien und in der Schweiz. In der letzten Phase werden die Zentren in Frankreich und England stillgelegt, sodass insgesamt fünf Rechenzentren verbleiben: In der Schweiz und in Spanien, in Japan und Singapur – und in den USA.
Ihr eigenes Rechenzentrum in Spanien betreibt SIX mit 100 % erneuerbarer Energie. In der Schweiz wird neben erneuerbarer Energie noch ein kleiner Anteil Atomstrom eingesetzt. In diesen beiden Rechenzentren wird der Grossteil der IT-Last von SIX verarbeitet.
Die Rechenzentren in Singapur, Japan und in den USA werden von externen Anbietern verwaltet. In Singapur und Japan wird dabei ebenfalls 100 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen eingesetzt. Nur in den USA wird teilweise noch Strom aus nicht erneuerbaren Energiequellen bezogen.
SIX verfolgt einen Hybrid-Cloud-Ansatz und bewertet den Einsatz von Public-Cloud-Lösungen von Fall zu Fall. Auch laufen Bemühungen, die bestehenden Rechenzentren so energieeffizient wie möglich zu machen – beispielsweise durch die Kühlung mit Aussenluft und die Installation von Warm- und Kaltgängen. Diese Bemühungen haben bereits Früchte getragen. Im August 2023 erhielt das Rechenzentrum in Zürich die «SDEA SILVER Plus»-Zertifizierung für aussergewöhnliche Effizienz und minimale Emissionen. SIX ist das erste Unternehmen in der Schweiz, das mit dem Silberzertifikat ausgezeichnet wurde.