ESG-Regulierung in der EU: Wie können Finanzinstitute die anstehenden Herausforderungen meistern?


ESG-Regulierung in der EU: Wie können Finanzinstitute die anstehenden Herausforderungen meistern?

Die EU-Taxonomie und SFDR sind die weltweit umfangreichsten ESG-bezogenen Regulierungen. Und die Anforderungen an ihre Einhaltung sind ebenso weitgreifend. Erfahren Sie, was Finanzinstitute jetzt wissen müssen und wer ihnen helfen kann.

Der ESG-Rechtsrahmen der EU ist der umfangreichste und detaillierteste der Welt. Voraussichtlich wird er zum Massstab für die Gesetzgebung in allen Rechtsordnungen im Bereich der nachhaltigen Finanzen werden.

Da die Nachfrage nach ESG-Investitionen rasant wächst und sich die Anforderungen der ESG-Regulierung ständig weiterentwickeln, stehen die Finanzinstitute vor einer Reihe von Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Beschaffung hochwertiger ESG-Daten zur Erfüllung ihrer Offenlegungspflichten.

Die Bewältigung dieser neuen Herausforderungen wird die Finanzinstitute nicht nur bezüglich Compliance weiterbringen. Mehr Transparenz bei der ESG-Performance von Unternehmen wird Investorinnen und Investoren sowie Vermögensverwaltern enorme Chancen in einem Markt bieten, der in den kommenden zehn Jahren schätzungsweise ein Drittel der gesamten Vermögenswerte ausmachen wird.

Die weitreichendsten neuen Vorschriften sind die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) und die EU-Taxonomie. Sie verpflichten die Finanzmarktteilnehmer anzugeben, welche ihrer Investitionen und Aktivitäten zu den EU-Zielen beitragen, und zu erläutern, welche Auswirkungen sie auf die Gemeinschaften, in denen sie tätig sind, und auf die Welt im Allgemeinen haben. Ausserdem müssen sie die Risiken darlegen, die der Übergang zu einer Netto-Null-Zukunft für sie und ihre Investitionen mit sich bringen könnte.

Was ist die EU-Taxonomie?

Die EU-Taxonomie bietet einen Rahmen, um zu bestimmen, ob ein Finanzprodukt, eine Geschäftstätigkeit oder eine Investition als nachhaltig eingestuft werden kann. Um als nachhaltig zu gelten und mit der EU-Taxonomie übereinzustimmen, müssen diese wesentlich zu einem von sechs Umweltzielen beitragen, den anderen Umweltzielen keinen wesentlichen Schaden zufügen und einem Minimum an Schutzstandards genügen.

Was ist SFDR?

Die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) zielt darauf ab, die Nachhaltigkeitsfaktoren von Fonds und Investitionen verständlich und vergleichbar zu machen, indem Finanzinstitute verpflichtet werden, die ESG-Performance ihrer Investitionen und Aktivitäten in regelmässigen Berichten, auf ihren Websites und in vorvertraglichen Offenlegungen anzugeben.

Wie erhalte ich die nötigen Daten für die Einhaltung von EU-Taxonomie und SFDR?

Daten spielen eine wichtige Rolle bei der Herbeiführung des Klimawandels und des sozialen Wandels – und bei der Abschwächung der Aktivitäten, die diese Probleme noch verschärfen. Damit Finanzinstitute die ESG-Regulierung der EU einhalten können, benötigen sie neue Datensätze, neue Erkenntnisse und neue Methoden der Datenerfassung. Das stellt sie vor enorme Herausforderungen. Sie werden Daten beschaffen und verwalten müssen, die sie wahrscheinlich nicht ohne Weiteres zur Verfügung haben.

Das Sammeln der Daten ist eine Sache, die Verwaltung und die Etablierung von Governance-Strukturen für diese Daten eine andere. ESG-Daten sind nicht mit Kurs- und anderen Referenzdaten vergleichbar, für die die meisten Finanzinstitute seit Langem etablierte Datenverwaltungsprozesse haben. ESG-Daten müssen zunächst standardisiert und strukturiert werden, damit sie in Finanzdaten integriert, in regelmässige Berichte aufgenommen und für die weitere Verarbeitung durch künstliche Intelligenz und andere hochentwickelte Software vorbereitet werden können.

Sowohl die Beschaffung als auch die Verwaltung der Daten wird für die meisten Finanzinstitute eine grosse Belastung darstellen – in der Umsetzung und auch finanziell. Aus diesem Grund wäre es besser, ein Unternehmen zu beauftragen, das sich bei der Beschaffung und Verwaltung von regulatorischen Datensätzen bereits bewährt hat.

Angesichts der Tatsache, dass Anfang des nächsten Jahres weitere Elemente von SFDR und der EU-Taxonomie in Kraft treten werden, ist es für Finanzinstitute jetzt wichtig, darüber nachzudenken, wie sie sich bezüglich ESG-Daten für die Zukunft aufstellen wollen.

Laden Sie die vollständige Version unseres Special Reports herunter und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die Herausforderungen der ESG-Regulierung der EU meistern können und wie SIX Sie dabei unterstützen kann.

Gefällt Ihnen dieser Inhalt?

0
0