Warrants: 3 Herausforderungen für die Emittenten – und 1 Lösung, die dem spanischen Markt hilft, sie zu überwinden

Warrants: 3 Herausforderungen für die Emittenten – und 1 Lösung, die dem spanischen Markt hilft, sie zu überwinden

Warrants sind beliebt, doch der Emissionsprozess ist mit allerlei Problemen behaftet. Finden Sie heraus, warum Emittenten auch heute noch mit diesen zu kämpfen haben und wie der spanische Markt einen Weg gefunden hat, den Arbeitsablauf enorm zu vereinfachen.

Warrants sind einfach zu kaufen, aber kompliziert zu emittieren

Warrants sind das mit Abstand beliebteste Hebelprodukt. Das hat viel damit zu tun, wie einfach sie konstruiert sind: Die Investierenden erwerben das Recht, einen Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem vorher festgelegten Preis und Volumen zu kaufen oder zu verkaufen. Dabei können sie entweder von steigenden oder von fallenden Kursen der Basiswerte profitieren. Der Emissionsprozess ist jedoch nach wie vor alles andere als einfach. Werfen wir einen Blick auf die grössten Herausforderungen, mit denen Emittenten von Warrants derzeit konfrontiert sind:

1. Manuelle Eingriffe dominieren das Zulassungsverfahren von Warrants

Die Zulassung von Warrants zum Handel ist mit einem grossen Papieraufwand verbunden, der auf verschiedene Parteien verteilt ist. Auch die Abdeckung von Corporate Actions – während des gesamten Lebenszyklus eines Instruments – wird durch fehlende Automatisierung behindert. Die nicht vorhandene Digitalisierung bedeutet, dass Kotierungen oft länger dauern, als sie sollten.

2. Der Vertrieb von Referenzdaten für Warrants ist fragmentiert

Eines der grössten Hindernisse im Lebenszyklus von Warrants ist die Tatsache, dass die Weitergabe von Referenzdaten durch die Emittenten an die Marktteilnehmer (d.h. Börsen, Datenhändler, Zentralverwahrer usw.) in hohem Mass manuell und mit vielen Zwischenschritten erfolgt. Häufig stellen die Emittenten den nachgelagerten Marktteilnehmern Informationen in unstrukturierten Formaten wie PDF oder Word per E-Mail zur Verfügung. Diese Daten werden von den Datenempfängern oft manuell in verschiedene Systeme eingegeben. Letztlich erschwert diese Uneinheitlichkeit die direkte Interaktion mit Neukunden und Datenbezügern.

3. Kosten und Risiken im Zusammenhang mit der Ausgabe von Warrants behindern das Wachstum

Zu häufige manuelle Eingriffe in den Kotierungsprozess führen zu Ineffizienz und damit zu unnötigen Kosten – und das in einer Zeit, in der die makroökonomischen Bedingungen immer schwieriger werden. Zusätzlich zu den Kosten drohen den Marktteilnehmern hohe Fehlerquoten, was zu erheblichen Haftungs- und Reputationsrisiken führt. Derartige Einschränkungen werden es der Branche erschweren, in Zukunft zu wachsen.

Was ist CONNEXOR?

CONNEXOR® von SIX ist eine einzigartige Referenzdatenplattform, die Datenquellen wie die Emittenten von Finanzprodukten nahtlos mit Datenempfängern wie Börsen, Banken, Zentralverwahrern und Datenlieferanten oder sogar mit den Medien verbindet. Durch Automatisierung und Straight-Through Processing ermöglicht CONNEXOR eine effiziente Verwaltung von Finanzprodukten – zum Beispiel die Erfüllung regulatorischer Pflichten – entlang ihres gesamten Lebenszyklus, Corporate Actions eingeschlossen.

Die Erfassung direkt an der Quelle und die Pflege von Produktdaten sind zentralisiert und standardisiert. Das vereinfacht den gesamten Arbeitsablauf und reduziert die Anzahl der Schnittstellen. Dank CONNEXOR können beispielsweise kotierte strukturierte Produkte bereits einen Tag nach der Einreichung der Daten durch den Emittenten gehandelt werden.

Seit seiner Einführung konnte CONNEXOR ein spektakuläres Wachstum verzeichnen. Allein im Jahr 2021 konnten 53 Produktanbieter darauf zählen. Sie emittierten 1,15 Millionen neue Produkte – in fünf Anlageklassen und mehr als zehn Märkten.

Spanischer Markt meistert Herausforderungen bei der Emission von Warrants

BME setzt neu CONNEXOR ein, die Referenzdatenplattform von SIX. So profitieren die Marktteilnehmer in Spanien von der Digitalisierung des Kotierungsprozesses. Dies ermöglicht eine deutlich verkürzte Markteinführung, einen geringeren Papieraufwand für die Zulassung von Warrrants zum Handel, eine automatisierte Abdeckung von Corporate Actions während des ganzen Lebenszyklus der Instrumente sowie eine einfachere direkte Interaktion mit neuen Kunden und Datenbezügern.

CONNEXOR wird dazu beitragen, dass die Referenzdaten, die an BME Exchange und Iberclear gesendet werden, identisch und standardisiert sind. Der Datenfluss wird verbessert, indem CONNEXOR die Arbeitsabläufe vereinfacht, die Anzahl der Schnittstellen minimiert und die Kosten für die Emittenten senkt. «CONNEXOR ist ein bewährtes Produkt, das seit Langem erfolgreich das Management von strukturierten Produkten und anderen Anlageklassen unterstützt. Seine Anwendung auf dem spanischen Markt für Warrants wird der gesamten Branche enorme Vorteile bringen und zu ihrer Expansion beitragen», so David de Bustamante, Derivates Market Director BME.