1. ISIN – International Securities Identification Number
Die ISIN ist eine weltweite, einmalige Kennnummer zur eindeutigen Identifikation von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Fonds oder Derivaten. Ohne die ISIN wäre ein globaler Handel an den Finanzmärkten nicht denkbar.
2. CFI – Classification of Financial Instruments
Der CFI-Code gibt Auskunft über die Eigenschaften eines Finanzinstruments, beispielsweise ob es sich um eine Aktie, eine Anleihe oder ein Derivat handelt. Die CFI-Codes bilden einen essenziellen Datensatz für Marktanalysen und die regulatorische Klassifikation.
3. FISN – Financial Instrument Short Name
Der FISN ist eine standardisierte, kurze Bezeichnung für ein Finanzinstrument wie eine Aktie, eine Anleihe oder ein Derivat. Der FISN hilft, Finanzinstrumente eindeutig und verständlich zu identifizieren – nicht zu verwechseln mit Tickersymbolen, die börsenspezifisch sind. Ein FISN ist weltweit identisch. Er besteht aus dem Namen des Emittenten (z.B. Novartis), der Form (z.B. registered; REG), der Instrumentenart (z.B. shares; SH), der Nominalwährung (z.B. CHF) und dem Nominalwert (z.B. 0.49): NOVARTIS/REGSH CHF0.49
4. MIC – Market Identifier Code
Dieser internationale Code legt ein universelles Verfahren zur Identifizierung von Börsen, Handelsplattformen, regulierten oder nicht regulierten Märkten sowie Handelsmeldungen fest. Er stellt die korrekte Abwicklung und Meldung von Handelstransaktionen sicher.
5. BIC – Bank Identifier Code
Der BIC, auch als SWIFT-Code bekannt, identifiziert Finanzinstitute im Zahlungsverkehr und bei internationalen Transaktionen.
6. Währungscodes nach ISO 4217
Die Norm ISO 4217 schafft Klarheit und minimiert Fehler bei der Bezeichnung von Währungen. Sie regelt die einheitliche internationale Darstellung der Währungscodes. Diese bestehen in der Regel aus drei Zeichen. Die Norm deckt sämtliche Währungen ab, angefangen bei den Afghanis (AFN) bis hin zum sambischen Kwacha (ZMK).
7. LEI – Legal Entity Identifier
Der LEI identifiziert juristische Personen, die an Finanztransaktionen beteiligt sind. Nach der Finanzkrise von 2008 gestanden sich die Aufsichtsbehörden ein, dass sie nicht in der Lage waren, Parteien zu Transaktionen in allen Märkten, für alle Produkte und Regionen zu identifizieren. Der Finanzstabilitätsrat setzte sich daher zusammen mit den in der G20 vertretenen Finanzministern und Vorsitzenden von Notenbanken für die Entwicklung eines universellen Legal Entity Identifiers (LEI) ein. Der LEI erlaubt es Behörden, systemische und entstehende Risiken zu evaluieren, Trends zu identifizieren und Korrekturmassnahmen zu ergreifen.