KontaktKontaktDeutsch
  • Home
  • News
  • Marktdaten
  • Teilnehmer
  • Emittenten
  • Investoren
  • Ausbildung
  • Profil

Verwendung von Cookies

Unsere Website verwendet Cookies. Das ermöglicht uns, Ihr Nutzerlebnis zu optimieren. Indem Sie unsere Website weiterhin nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 
 
 

Rendite / Risiko


Allgemeine Risiken können den Wert einer Vermögensanlage negativ beeinflussen. Zudem können eine Kombination von mehreren allgemeinen Risiken den negativen Effekt verstärken.

Risikofaktor Einfluss
Konjunkturrisiko

Entwicklungen der allgemeinen Wirtschaftslage verlaufen in der Regel in Zyklen. Ein Konjunkturzyklus ist mehrjährig. Die Wirtschaft durchläuft dabei Hoch- und Tiefphasen bezüglich Arbeitslosigkeit, Auftragslage, Kaufkraft, Zinsniveau und weiteres.

Die Werte von Vermögensanlagen werden von den Konjunkturzyklen beeinflusst. Eine Fehleinschätzung bezüglich Kauf- oder Verkaufsaufträge kann zum falschen Zeitpunkt zu Wertminderungen führen.

Inflationsrisiko

Die Inflation ist ein Prozess, in dessen Verlauf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage das Angebot von Gütern und Dienstleistungen übersteigt. Deshalb steigen die Preise und gleichzeitig entwertet sich das Geld.

Das Risiko dieses sogenannten Kaufkraftverlustes kann den Realwert der Vermögensanlage sowie den real erwirtschafteten Ertrag mindern.

Länder und Transferrisiko

Anlagen in anderen Ländern unterliegen den länderspezifischen Bedingungen. Unter Länderrisiko versteht man die Gefahr, dass aufgrund von länderspezifischen Entwicklungen oder Restriktionen eine Aktiengesellschaft nicht oder nur verspätet in der Lage ist, Dividenden, Zins- und Tilgungszahlungen zu leisten. Auch die wirtschaftliche oder politische Instabilität eines Landes beeinflusst das Risiko. Absicherungsmöglichkeiten gegen diese Gefahren gibt es nicht, ausser man investiert dort nicht.

Volatilität

Die Volatilität eines Wertpapiers misst die relative Schwankungsbreite des Wertpapierkurses und ist ein Mass für das Marktpreisrisiko eines Wertpapiers. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers ist, desto risikoreicher ist dieses. Die Volatilität wird in der Regel auf eine bestimmte Laufzeit bemessen (zum Beispiel 30 Tage, 60 Tage, 200 Tage etc.). Eine Volatilität von 20% sagt beispielsweise aus, dass der Kurs eines Wertpapiers über die Laufzeit zwischen 80% und 120% des aktuellen Kurswertes geschwankt hat.

Die Volatilitäten beziehen sich allerdings auf historische Kurse und sind nicht ohne weiteres auf die Zukunft übertragbar. Zur Schätzung der erwarteten zukünftigen Schwankungsbreite werden deshalb oft auch Volatilitäten aus Optionen (implizite Volatilitäten) herangezogen.

Währungsrisiko

Besitzt der Aktionär Vermögensanlagen in ausländischer Währung, unterliegen dieses dem Währungsrisiko. Ungünstige Wechselkurse vermindern den Wert der Anlage. Wechselkurse können diesen Wert aber auch positiv beeinflussen.

Liquiditätsrisiko

In gewissen Situationen müssen Aktien sofort verkaufen werden können. Manchmal müssen Kursabschläge hingenommen werden, um die Aktien verkaufen zu können. Unter Umständen hilft nicht einmal dies: die Aktie kann nicht liquide (zu Geld) gemacht werden - das Liquiditätsrisiko tritt ein.

Um das Liquiditätsrisiko zu entschärfen, gibt es an den Börsen sogenannte Market Maker, deren Aufgabe es ist, täglich fortlaufend Geld- und Briefkurse zu sichern, das heisst Kurse zur Verfügung zu stellen, für welche die Aktie gekauft würde. Aber auch hier kann es - je nach Art der Verpflichtung - zu Illiquidität kommen.

Steuerliche Risiken Eine Veränderung in der Steuergesetzgebung kann sich negativ auf die Erträge und Kursgewinne auswirken.
Risiken bei kreditfinanzierten Wertpapierkäufen

Als Anleger hat man die Möglichkeit, durch die Belehnung des Wertpapierdepots liquide Mittel zu erhalten. Die Höhe des gewährten Kredites hängt von der Art der Wertpapiere und deren Belehnungsgrenze ab. Die so erhaltenen liquiden Mittel können reinvestiert werden. Als Sicherheit für den Kredit dienen die hinterlegten (belehnten) Aktien.

Wenn sich der Wert der belehnten Aktie negativ entwickelt, kann es zu sogenannten «Margin Calls» kommen. Dies trifft ein, wenn der Wert der belehnten Aktien geringer ist als der Kredit. Bei Margin Calls fordert der Kreditgeber (Bank), zusätzliche Sicherheiten in Form von Bargeld oder weiteren Wertpapieren zu leisten. Kann dies nicht geleistet werden, ist die Bank im schlimmsten Fall gezwungen, die Bestände zu veräussern.

Nebenkosten

Für Wertpapiertransaktionen müssen diverse Gebühren entrichtet werden: Entgelte, die bei Kauf und Verkauf anfallen (Courtage), Depotverwahrungsentgelte und sonstige Entgelte. Bestimmte Vermögensanlagen wie Fonds beinhalten laufende Kosten (zum Beispiel eine jährliche Management Fee).

Diese Kosten schmälern den Ertrag. Mehr Informationen zur Courtage, Eidgenössische Stempelabgabe und Börsengebühr unter Wertschriftengeschäfte.