KontaktKontaktDeutsch
  • Home
  • News
  • Marktdaten
  • Teilnehmer
  • Emittenten
  • Investoren
  • Ausbildung
  • Profil

Verwendung von Cookies

Unsere Website verwendet Cookies. Das ermöglicht uns, Ihr Nutzerlebnis zu optimieren. Indem Sie unsere Website weiterhin nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 
 
 

Arten von Fonds an SIX Swiss Exchange


Definition Passive ETFs sind börsengehandelte Fonds. Im Gegensatz zu den aktiv verwalteten Anlagefonds und ETFs bilden passive ETFs die Kurs- und Renditeentwicklung von Indizes ab. Der dem passiven ETF zugrunde liegende Basiswert, das sogenannte Underlying, setzt sich aus einzelnen oder mehreren Aktien-, Anleihen- oder Rohstoffen aus einem oder mehreren Ländern zusammen. Dem Index liegt ein Regelbuch zu Grunde, welches den Index und die Portfolioanpassungen definiert. Passive ETFs sind damit ein genauso flexibles und liquides Anlagemedium wie Aktien.
Anlagestrategie Wenn Anleger in passive ETFs investieren, bilden sie einen Index ab, ohne die einzelnen Titel erwerben zu müssen. Sie diversifizieren folglich mit einer einzigen Transaktion ihr Portfolio. Die Zusammensetzung des ETF wird laufend an den zugrunde liegenden Index angepasst und ist somit jederzeit transparent.
Handel und Market Making Sowohl aktive als auch passive ETFs werden an SIX Swiss Exchange während der betreffenden Handelszeiten gehandelt. Für beide ETF-Kategorien werden Market Maker verpflichtet, ständig Preise zu stellen und somit einen liquiden, geregelten Markt sicherzustellen.
Market Maker müssen nach bestimmten Regeln Geld- und Briefkurse stellen, damit die Liquidität in den ETFs gewährleistet werden kann. Mit Hilfe des regelmässig berechneten indikativen Nettoinventarwertes eines ETF wird die Einhaltung der Market-Making-Bestimmungen durch die Börse überwacht. Für den Investor ergibt sich daraus der Vorteil, stets zu marktkonformen Konditionen Fondsanteile kaufen und verkaufen zu können.
Courtage und Börsengebühr Beim Kauf und Verkauf von aktiven und passiven ETFs fallen die bankabhängige Courtage und die Börsengebühr an. Die bei Anlagefonds üblichen Ausgabe- und Rücknahmekommissionen entfallen jedoch bei beiden ETF-Kategorien.
Management Fee Die Fondsleitung (Emittentin des ETF) erhebt für administrative Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Verwaltung eines ETF eine Gebühr, die sogenannte Management Fee. Je nach zugrundeliegendem Index und Emittent variieren diese Gebühren. Sie bewegen sich bei passiven ETFs normalerweise pro Jahr zwischen 0.3% und 1% vom Fondsvermögen des jeweiligen ETFs. Die Höhe und Berechnungsmethode der Gebühren ist im Prospekt des jeweiligen ETF beschrieben. Wenn beispielsweise ein Abschlag auf das Fondsvermögen wöchentlich erfolgt, reduziert sich der Preis eines passiven ETFs bei einer Management Fee von 0.5% p.a. (per annum= pro Jahr) um 0.0096% pro Woche.
Risikokonzentration Spezielle Aktien-, Anleihen- oder Spezialitätenfonds haben grundsätzlich ein stärker ausgeprägtes Ertrags- und Risikoprofil als Fonds mit einer breiten Streuung. Das kann in einer besseren Kursentwicklung resultieren, bedeutet zum anderen aber auch ein höheres Mass an Risiko und Volatilität.
Das Anlagerisiko steigt mit einer zunehmenden Spezialisierung des Fonds:
  • Regionale Fonds und Länderfonds sind einem höheren Risiko ausgesetzt, weil eine Abhängigkeit zur Entwicklung eines bestimmten Marktes besteht und auf eine Streuung auf weitere Märkte und Länder verzichtet wird.
  • Branchenfonds wie z.B. Rohstoff-, Energie- oder Technologiefonds enthalten ein nicht zu unterschätzendes Risiko, da eine breite, übergreifende Risikostreuung über andere Branchen ausgeschlossen wird.
  • Passive ETFs widerspiegeln teilweise nur den Wert eines einzigen Basiswerts wie Gold, Platin oder einen anderen Rohstoff. Dies kann die Ertragschancen, aber auch das Risiko erhöhen.
  • Aktive ETFs sind stark von den Einschätzungen des Fondsmanagers sowie dem Marktrisiko der zusätzlich hinzugekauften Titel abhängig.