KontaktKontaktDeutsch
  • Home
  • News
  • Marktdaten
  • Teilnehmer
  • Emittenten
  • Investoren
  • Ausbildung
  • Profil

Verwendung von Cookies

Unsere Website verwendet Cookies. Das ermöglicht uns, Ihr Nutzerlebnis zu optimieren. Indem Sie unsere Website weiterhin nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 
 
 

Arten von Aktien


Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Aktien: Namenaktien, die auf den Namen des Eigentümers lauten und Inhaberaktien, bei denen der Inhaber des Wertpapiers der Aktiengesellschaft nicht bekannt ist und der dennoch seine Rechte geltend machen kann. Weiter kann eine Aktie zusätzliche Eigenschaften besitzen.

Gewöhnliche Namenaktien Eigentümer von Namenaktien werden im Aktienregister der betreffenden Gesellschaft eingetragen. Somit kennt das Unternehmen seine Aktionäre mit Namen, Geburtsdatum, Adresse und Anzahl der gekauften Aktien. Damit hat das Unternehmen eine Übersicht über seine Besitzverhältnisse und es kann mit den Aktionären direkt in Kontakt treten. Sobald ein Anleger Aktien erwirbt, ist seine Bank verpflichtet, der Gesellschaft unmittelbar die Informationen über den neuen Aktionär mitzuteilen.
Vinkulierte Namenaktien Das Wort «Vinculum» stammt aus dem lateinischen und bedeutet Fessel. Mit vinkulierten Namenaktien sind sinnbildlich Fesseln gemeint, denn bei jedem Verkauf von Anteilen muss der Verwaltungsrat der Gesellschaft zustimmen. Der Vorteil für die Aktiengesellschaft liegt darin, dass sie eine Übersicht über ihren Aktionärskreis hat. Die Statuten des Unternehmens können zudem Gründe festhalten, weshalb ein Eintrag ins Aktienregister abgelehnt werden darf.
Unechte Stimmrechtsaktien als Namenaktien Fehlt eine entsprechende Regelung in den Statuten einer AG, bemisst sich die Stimmkraft der Aktionäre nach dem gesamten Nennwert der sich im Aktionärsbesitz befindlichen Aktien. Durch die Stimmrechtsaktie kann von dieser Verteilung abgewichen werden. Sie hat im Verhältnis zu ihrem Kapitalanteil eine höhere Stimmkraft. Der Nennwert der Stimmrechtsaktie darf maximal 10mal kleiner sein als jener der übrigen Aktien.