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Bewertung von ETFs und Fonds

Kollektive Kapitalanlagen werden in Anteilsscheinen oder Aktien verbrieft. Die Anteile am Vermögen eines Fonds richten sich nach der Zahl der Anteilscheine im Verhältnis zu den insgesamt ausgegebenen Anteilscheinen.

Der Wert eines Anteilscheins entspricht dem Wert des Sondervermögens, des sogenannten Nettoinventarwertes (auch Net Asset Value - NAV genannt), dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteilscheine. Steigt der Wert des Fondsvermögens, so steigt auch der Wert der einzelnen Anteile.

Der Nettoinventarwert wird von der Fondsgesellschaft täglich, in einigen Fällen auch wöchentlich berechnet und publiziert. Für die Fonds, die an der Börse gehandelt werden, berechnet ein vom Emittenten beauftragtes Drittunternehmen einen indikativen Wert, den iNAV.

Ausgabe und Rücknahme bei ETFs und ETSFs

Bezüglich der Ausgabe und Rücknahme (auch Creation/Redemption genannt) von Anteilen von ETFs (aktiv und passiv) und ETSFs bestehen folgende Besonderheiten im Vergleich mit herkömmlichen Anlagefonds:

Creation Market Maker haben die Möglichkeit, direkt bei der Fondsgesellschaft neue Anteile zu beziehen. Die Fondsgesellschaft gibt dazu neue Anteile aus. Diese wird in die jeweiligen Anlageinstrumente des Fonds investiert. Dieser Prozess erhöht das Sondervermögen und die ausgegebene Anzahl von Anteilen (Creation-Prozess).
Redemption Ein Investor kann die Rücknahme seiner Anteile bei der Fondsgesellschaft beantragen. Dabei verringert sich die Summe der Fondsanlage um die Anzahl seiner Anteile (Redemption-Prozess). Mit der Schaffung oder der Rücknahme von Anteilen am Primärmarkt wird sichergestellt, dass ETFs (aktiv und passiv) oder ETSFs zu einem Preis gehandelt werden, der nahe am indikativen Nettoinventarwert (iNAV) des Sekundärmarktes liegt.